Mit Bayern Märkte erschließenDie bayerische Staatsregierung hat sich früh und umfassend in Zentral- und Osteuropa (CEE) engagiert. Daraus sind enge wirtschaftliche Beziehungen und hervorragende Kontakte entstanden, von denen alle in Bayern ansässigen Unternehmen profitieren können. Bayerische Unternehmen sind bedeutende Partner der zentral- und osteuropäischen Wirtschaft. Die Exporte in diese CEE-Staaten machen heute bereits über 12 Prozent der bayerischen Gesamtausfuhren aus. Auch 2004 konnte der Absatz in die zentral- und osteuropäischen Länder erneut stark ausgeweitet werden: Mit 14,5 Milliarden Euro wurde das Vorjahresergebnis um 9,5 Prozent übertroffen. Vor allem die Ausfuhren nach Polen (+ 21,4 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro) und Russland (+ 27,8 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro) stiegen kräftig. Die Bedeutung Bayerns als Tor nach Zentral- und Osteuropa wird insbesondere an der Entwicklung der Exporte in die zehn neuen EU-Beitrittsländer deutlich, die sich im Zeitraum 1993 bis 2004 von 2,3 auf 10,7 Milliarden Euro fast verfünffacht haben. Ein Blick auf die Entwicklung der bayerischen Einfuhren aus den CEE beweist, dass die Handelsströme aber keinesfalls einseitig verteilt sind. Mit fast 16 Milliarden Euro erreichten die zentral- und osteuropäischen Länder im Jahr 2004 bereits einen Anteil von knapp 17 Prozent an den bayerischen Gesamtimporten. Die wichtigsten Lieferländer sind die Tschechische Republik mit fast 4,6 Milliarden Euro, Ungarn mit mehr als 3,4 Milliarden Euro und die Russische Förderation mit über 3,2 Milliarden Euro. |
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Zahlreiche Programme und Maßnahmen helfen bayerischen Unternehmen bei der Erschließung der mittel- und osteuropäischen Märkte. Unternehmen aus Zentral- und Osteuropa stehen umgekehrt zahlreiche Möglichkeiten auf dem bayerischen Markt offen. Invest in Bavaria, die Stabstelle für Ansiedlungspolitik und Standortmarketing des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, stellt Investoren einen Rund-um-Service aus einer Hand zur Verfügung. Ergänzend zu den staatlichen Angeboten, bieten private Unternehmen
ein breites Spektrum an Kompetenzen für den Aufbau von Geschäftsbeziehungen
in Zentral- und Osteuropa sowie in Bayern. |
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Auch
in den nächsten Jahren sind beim Handel mit den Ländern in CEE weiterhin
hohe Wachstumsraten zu erwarten. Die EU-Kommission rechnet allein in den
zehn neuen Beitrittsländern Mittel- und Osteuropas für 2005 mit einem
Wirtschaftswachstum von 4 ¼ Prozent. Diese Werte liegen deutlich über
dem erwarteten Durchschnitt in der Eurozone von 1,6 Prozent.